SG geht trotz 0:3 zufrieden in die Pause
Christian Müller

Trotz 0:3 gegen Tabellenführer Gonzerath bewahren die Volley
ballerinnen der SG Koblenz-Maifeld Volleys die Moral. Ein uner
wartetes Trainer-Duo lenkt das Team, während der eigentliche
Coach in der dritten Liga brilliert.
Die Volleyballerinnen der SG Koblenz-Maifeld Volleys haben ihr
letztes Spiel der Hinrunde in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar
und des Kalenderjahres beim Tabellenführer SV Gonzerath mit
0:3 (18:25, 16:25, 15:25) verloren, gehen aber „trotzdem mit einem
guten Gefühl ins neue Jahr“. Sagte Louisa Mohr, die diesmal nicht
nur als Starterin in Annahme und Außenangriff gefragt war,
sondern gemeinsam mit ihrer kongenialen Partnerin Larissa
Dietzler auch das Coaching zu verantworten hatte. Der Grund:
Peter Nogueira Schmid war diesmal nicht mit von der Partie.
Der SG-Trainer ist selbst noch aktiv – und als Diagonalangreifer
der SG Westerwald Volleys sogar ziemlich erfolgreich. Auch mit
40 Jahren geht er voran und wurde am Samstagabend nach dem
3:2 seines Teams im Spitzenspiel der 3. Liga Süd beim
Tabellenzweiten SG Heidelberg zum wichtigsten Spieler der Partie
gewählt. Für die Westerwälder auf Rang vier laufe es „echt gut,
bei uns geht ordentlich was“, sagte Nogueira Schmid, der das
Spiel seiner „Mädels“ aus der Ferne via Livestream verfolgte.
„Das 0:3 war zu erwarten“, sagte er. „Es sah trotzdem zeitweise
gut aus, wie sie gespielt haben.“
„Es war eine gute Teamleistung, alle
haben eine hohe Motivation gezeigt.“Louisa Mohr, Spielerin der SG Koblenz-Maifeld Volleys
Der Coach ha“e die Startformation vorgegeben und mit Anna
Hartmann und Eileen Clasani den Mi“elblock neu besetzt. In der
Baldenauhalle in Morbach trafen dann Mohr und Dietzler
personelle Entscheidungen, unterstützt von den Kolleginnen auf
der Bank. „Es war eine gute Teamleistung“, sagte Louisa Mohr.
„Alle haben eine hohe Motivation gezeigt.“ Im ersten Satz führte
die SG sogar bis 16:15, dann habe sich die Klasse der noch
ungeschlagenen Gonzeratherinnen in Abwehr, Aufschlag und
Angriff durchgesetzt.
Doch auch, als es gegen Ende der Durchgänge zwei und drei
deutlicher wurde, „hat niemand den Kopf hängen lassen“, erzähle
Mohr. „Kein Vergleich zum 0:3 gegen Wiesbach davor.“ Fazit: ein
Mutmacher vor Weihnachten und „Motivation für 2026“.
SG Koblenz-Maifeld Volleys: Lea Bicvic, Dietzler, Mohr, Dorgeist,
Hartmann, Clasani; Bruchhäuser; Linden, Konrath, Walther,
Hennoch, Hewel, Ecarius, Emma Bicvic.