Eine wichtige Partie für die Koblenz-Maifeld-SG
Christian Müller
In der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar steht ein packendes Volleyball-Duell bevor: Die SG Koblenz-Maifeld Volleys kämpfen im
Abstiegskampf gegen den TV Wiesbach um wichtige Punkte.
Entscheidet das Heimrecht?
Für die Volleyballerinnen der SG Koblenz-Maifeld Volleys steht im
Abstiegsrennen der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ein
Schlüsselspiel an. Trainer Peter Nogueira Schmid tituliert das Duell
mit dem TV Wiesbach am Sonntag (ab 16 Uhr) in der Halle der
Albert-Schweitzer-Realschule in Koblenz sogar martialisch als
„Do-or-Die-Spiel“. Zum Ausdruck will er damit bringen, „dass für
uns angesichts der Tabellensituation ein Heimsieg Pflicht ist“.
In der Tabelle zeigt sich in der Tat, dass der Aufsteiger aus dem
Saarland „mehr Spielraum hat als wir“, wie der SG-Coach betont.
Der TV liegt als Achter mit acht Punkten genau einen Punkt vor
den Koblenz-Maifeld Volleys und der Abstiegszone
abgeschlagener Letzter ist nach sieben Spieltagen das noch
punktlose Schlusslicht TSV Speyer. „Sollten die Wiesbacherinnen
gegen uns drei Punkte holen“, so Nogueira Schmid, „wären sie
schon mehr als ein Spiel im Vorsprung.“
Elena Rinck ist nicht dabei
Die Form stimmt bei beiden Teams: Der TV hat zwar nach zwei
Auftaktsiegen fünfmal in Folge verloren, die vergangenen drei
Partien aber allesamt erst im Tiebreak –zuletzt sogar knapp
gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer SV Gonzerath.
Dennoch könnte der Umstand, dass das Team seit dem 21.
September auf einen Sieg wartet, durchaus an den Spielerinnen
nagen.
Die Kontrahentinnen der SG gehen mit dem Schwung des 3:1
Heimsieges gegen Topteam TV Düppenweiler ins vorletzte Spiel
der Hinrunde. Ob der Überraschungscoup tatsächlich der
erho!te Befreiungsschlag war, muss sich erst gegen Wiesbach
erweisen. „Die Vorzeichen stehen auf jeden Fall gut“, sagt Peter
Nogueira Schmid. „Auch das Heimrecht könnte ein Vorteil sein.“
Wie auch die Tatsache, dass bei seinem Team alle Spielerinnen an
Bord sind. Nur Elena Rinck, die gegen Düppenweiler einsprang
und entscheidend zum Sieg beitrug, ist verabredungsgemäß nicht
mehr dabei.