SG: 3:1 gegen Düppenweiler

Maifelderinnen jubeln dank Elena-Rinck
Effekt

Christian Müller

Foto: Maximilian Mohr

Nach langer Durststrecke in der Oberliga haben die Koblenz
Maifeld Volleys wieder einmal ein Spiel gewonnen. Das 3:1 gegen
Düppenweiler war eine Überraschung.

Die Volleyballerinnen der SG Koblenz-Maifeld Volleys haben einen
Überraschungscoup gelandet und im siebten Spiel der Oberliga
Rheinland-Pfalz/Saar den zweiten Saisonsieg geschafft. Durch
das 3:1 (27:25, 25:19, 20:25, 25:18) gegen den TV Düppenweiler
verbesserte sich das Team von Peter Nogueira Schmid auf sieben
Punkte und schloss als Vorletzter zum unteren Mittelfeld auf. „Das
war extrem wichtig für unser Selbstvertrauen“, sagte der Trainer
nach 99 weitgehend gutklassigen Minuten gegen den Favoriten
aus dem Saarland, der von Platz zwei auf drei rutschte.

Zwei Faktoren waren mitentscheidend für den Erfolg: der
unerwartete Heimvorteil in der Polcher Maifeldhalle und das
triumphale Comeback von Elena Rinck. Die Spielverlegung wegen
der gesperrten Halle in Düppenweiler „war sicher kein Nachteil
für uns, im Saarland wäre es schwieriger geworden“, meinte
Nogueira Schmid, für den die Rinck-Rückkehr aber noch wichtiger
war: „Das war der Ela-Effekt.“

„Es war wie früher: In entscheidenden
Situationen kommt der Ball zu Ela, und sie
macht dann den Punkt.“

Peter Nogueira Schmid, Trainer der SG Koblenz-Maifeld Volleys

Die langjährige Mittelblockerin hatte ausgeholfen, weil Cindy
Hennoch beruflich verhindert und Maria Walther angeschlagen
war. Und allein die Tatsache, dass Elena Rinck mit all ihrer
Erfahrung am Netz stand, beflügelte die zuletzt doch arg
verunsicherten Teamkolleginnen. „Sie hat eine
Wahnsinnspräsenz“, lobte der SG-Trainer. „Es war wie früher: In
entscheidenden Situationen kommt der Ball zu Ela, und sie macht
dann den Punkt.“ So wie beim dri“en Satzball im ersten Abschni“,
nachdem es die Gastgeberinnen bei 23:18-Führung unnötig
spannend gemacht hatten.

Ansonsten überzeugten – bis auf den Aussetzer im dri“en Satz,
der trotz 10:5-Führung verloren ging – alle Spielerinnen mit
blitzsauberen Leistungen. Von der jungen Zuspielerin Lea Bicvic
über die starken Außenspielerinnen Larissa Dietzler und Louisa
Mohr sowie Diagonalangreiferin Hannah Dorgeist bis hin zu den
beiden Libera. Emma Bicvic überzeugte in der Annahme,
Katharina Rottländer in der Abwehr. „Es hat alles gepasst“, sagte
Nogueira Schmid. „So kann es weitergehen.“

SG Koblenz-Maifeld Volleys: Lea Bicvic, Larissa Dietzler, Mohr,
Dorgeist, Rinck, Clasani; Emma Bicvic, Ro“länder; Walther,
Hartmann, Konrath, Schäfer, Hewel, Ecarius.

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