Schlusslicht aus Speyer

SG Koblenz-Maifeld Volleys müssen gewinnen

Christian Müller

Die SG Koblenz-Maifeld Volleys stehen bei dem sieglosen Schlusslicht aus
Speyer vor einer Pflichtaufgabe.
Foto: Maximilian Mohr

Volleyball-Oberliga: Koblenz-Maifeld kämpft um Klassenver
bleib gegen siegloses Schlusslicht Speyer. Für Koblenz ist ein
Sieg Pflicht.

Das Auswärtsspiel in der 13. Runde der Oberliga Rheinland
Pfalz/Saar fällt für die Volleyballerinnen der SG Koblenz-Maifeld
Volleys unter die Kategorie Pflichtaufgabe. Angesichts der
Tabellensituation bei noch sechs ausstehenden Spieltagen spricht
Trainer Peter Nogueira Schmid vor dem Duell mit dem sieglosen
Schlusslicht TSV Speyer am Samstag (ab 19 Uhr) in der Osthalle in
Speyer Klartext: „Wir respektieren den TSV wie jeden anderen
Gegner. Trotzdem ist klar, dass drei Punkte ein Muss sind.“

Schließlich spielen auch noch die SG-Konkurrenten im
Abstiegskampf gegen Speyer, das nach zwölf Runden nur einen
Zähler auf dem Konto hat. „Und wir müssen davon ausgehen“, so
der SG-Trainer, „dass jeder davon drei Punkte holt – also müssen
wir das auch.“ Denn sein Team habe die Abstiegszone gerade erst
verlassen und möchte nicht dorthin zurück: „Wir wollen den
Abstand zu Platz neun mindestens wahren und Platz sieben im
Auge behalten.“

Die schlechte Hinrunde muss korrigiert
werden, wir haben nur Finalspiele.

SG-Trainer Peter Nogueira Schmid will den Blick weiter nach oben
richten

Vor der Rückrunde hatte Nogueira Schmid ein klares Ziel
ausgegeben: „Die schlechte Hinrunde muss korrigiert werden, wir
haben nur Finalspiele.“ Zwei der ersten drei „Finalspiele“ hat die
SG gewonnen und dabei gegen die direkten Rivalen aus
Oberbieber (3:1) und Saarlouis (3:0) jeweils wertvolle Dreier
verbucht, außerdem beim hochklassigen 1:3 beim Titelkandidaten
Landau spielerisch überzeugt. „Genauso seriös müssen wir gegen
Speyer spielen“, fordert der SG-Coach, „aber auch in den
kommenden Wochen.“

Um nichts dem Zufall zu überlassen, absolvierten die Koblenz
Maifeld Volleys unter der Woche ein Testspiel gegen die U 20 der
Mi!elrheinvolleys. Mit dem 2:2 nach vier vereinbarten Sätzen war
Nogueira Schmid zufrieden: „Das war ein guter Test gegen ein
Team auf Oberliganiveau. Wir haben viel probieren können.“

Teilweise erzwungenermaßen, da Larissa Dietzler, Sina
Bruchhäuser und Sophie Konrath von einer Grippewelle erwischt
worden und fürs Speyer-Spiel noch fraglich seien, ebenso wie die
angeschlagene Anna Hartmann (Knie).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

YouTube
Instagram