Koblenz-Maifeld-SG steckt in prekärer Situation
Christian Müller
Es ist gerade keine leichte Phase für die Maifeld Volleys in der
Oberliga. Die SG-Frauen kämpfen gegen den Abstieg und haben es zudem mit einer Spitzenmannschaft zu tun.
Die Volleyballerinnen der SG Koblenz-Maifeld Volleys stecken
nach mehr als einem Viertel der Saison in der Oberliga
Rheinland-Pfalz/Saar mi!en im Abstiegskampf. Vier Niederlagen
bei nur einem Sieg und insgesamt vier Zählern – das ergibt aktuell
den neunten Platz. Nur das noch punktlose Schlusslicht TSV
Speyer steht schlechter da.
„Die Situation ist prekär“, weiß auch SG-Trainer Peter Nogueira
Schmid. „Wir müssen uns auf einen langen Fight einstellen.“ Der
mit dem Heimspiel der 6. Runde am Sonntag (ab 16 Uhr) in der
Polcher Maifeldhalle gegen die proWin Volleys TV Holz II beginnt.
Nicht gerade der leichteste Gegner, um eine positive Serie zu
starten. Die Saarländerinnen sind mit drei Siegen nach Punkten
gleichauf mit dem dri!platzierten VSC Guldental, besiegten dabei
Tabellenführer TV Düppenweiler 3:2 und knöpften dem noch
ungeschlagenen Titelfavoriten SV Gonzerath vor Wochenfrist
beim 2:3 einen Zähler ab. „Diese drei Teams machen meiner
Meinung nach die Meisterschaft unter sich aus“, sagt Nogueira
Schmid, der deshalb gegen Holz II schon „mit einem Punkt sehr
zufrieden“ wäre. Überhaupt schaut der SG-Trainer auf das
Programm der letzten Wochen des Jahres bis zum
Hinrundenende mit einem realistischen Blick: „Wir spielen jetzt
erst gegen die besten Mannschaften, da freue ich mich über
jeden Punkt.“
„Es spielen jetzt erst mal nicht mehr die
sechs besten Volleyballerinnen, sondern
diejenigen, die meine Vorgaben am besten
umsetzen. Die dürfen sich dann auch mal
zwei, drei Fehler erlauben.“Peter Nogueira Schmid, Trainer der SG Koblenz-Maifeld Volleys
Wollen die Koblenz-Maifeld Volleys darauf Chancen haben, muss
sich einiges ändern. Im spielerischen Bereich betri“t das vor allem
den ersten Kontakt nach gegnerischem Aufschlag. „Wir brauchen
die Annahme wieder“, sagt Nogueira Schmid. Aber auch in
puncto Mindset gedenkt der erfahrene Coach, Änderungen
herbeizuführen: „Es spielen jetzt erst mal nicht mehr die sechs
besten Volleyballerinnen, sondern diejenigen, die meine Vorgaben
am besten umsetzen. Die dürfen sich dann auch mal zwei, drei
Fehler erlauben.“
Gegen Holz fehlen Sina Bruchhäuser (Urlaub) und Eileen Clasani
(berufliche Gründe), dafür kehrt Katharina Hewel ins Aufgebot
zurück.